Methoden
Wie wir arbeiten
Zur Entwicklung benutzerfreundlicher Designs mit optimaler User Experience verwenden wir Techniken des Partizipativen und User Centered Designs. So erforschen wir, wie sich Benutzer Produkte und Dienstleistungen wünschen und wie diese Wünsche sinnvoll, z.B. mittels neuer Technologien oder einer Verbesserung in der Handhabung, erfüllt werden können.
Eine Auswahl unserer Design-Research-Techniken
Ethnographie: Teilnehmende Beobachtung und Interviews
Über einen begrenzten Zeitraum begleiten wir einen Studienteilnehmer und begeben uns mit ihm in alltägliche Anwendungssituationen, um die auftauchenden Problemstellungen aus Nutzersicht nachzuvollziehen. Mit ethnographischem Handwerkszeug – Empathie, Beobachtungen, Interviews u.a. – erkennen und dokumentieren wir die auftretenden Wünsche, Probleme und Bedürfnisse im Umgang mit Produkten und Dienstleistungen.
Das resultierende Material bereiten wir so auf, dass Entscheider – Manager, Ingenieure, Industrie‐Designer, Marketing, Vertrieb, etc. – dieses firmenintern weiterverwenden können.
Ethnographie: Video für Design Research
Video ist ein hervorragendes Research Tool: es bildet eine soziale Wirklichkeit ab und beeinflußt sie gleichermaßen. Weil Video eine klare Rollenverteilung zwischen Researcher und Informant fördert und zudem Storytelling evoziert, arbeiten wir seit Jahren mit Video. Es eignet sich außerdem dazu, Entwickler, Ingenieure und Designer über Nutzer und Nutzerkontexte zu informieren. Kurzum: Video ist ein unerlässliches Werkzeug beim Design Research.
Participatory Design: Ideation in Context
Bereits während der empirischen Forschung – den Anwenderstudien – bilden wir Hypothesen und Szenarien für die Verbesserung bestehender Designs. Diese testen wir gemeinsam mit den Nutzern auf ihre Tauglichkeit und entwickeln sie kontinuierlich mit Hilfe von low fi-Prototypen weiter.
Auf diese Weise regen wir die Studienteilnehmer an, eigene Ideen zur Verbesserung auftretender Problemstellungen auch in solchen Zusammenhängen zu äußern, wo eine Versprachlichung grundsätzlich schwierig ist.
Participatory Design: Konzept- und Co-Creation Workshops
In Konzept-Workshops leiten wir Design-Stakeholder – z.B. Anwender, Ingenieure, Manager – dabei an, gemeinsam Ideen zur Verbesserung von Produkten zu entwickeln. Dazu bereiten wir Ergebnisse von Anwenderstudien so auf, dass Probleme, Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer unmittelbar einsehbar und nachvollziehbar werden. Anschließend erarbeiten die Workshop-Teilnehmer mit einfachen Materialien verbesserte Anwendungsszenarien und erste Konzept-Prototypen.
Participatory Design: Scenario-Acting
Sollen Anwendungsszenarien des Nutzers außerhalb des Alltagskontextes diskutiert werden, stellen wir diese mit Hilfe professioneller Schauspieler nach, z.B. in Workshops.
Sowohl Anwender als auch Design‐Stakeholder leiten die Schauspieler dabei an, alltägliche Benutzerprobleme so realistisch wie möglich darzustellen. In dieser Art von offenem Forum werden in einem weiteren Schritt verbesserte Design‐Konzepte und Anwendungsszenarien mit den jeweils nötigen Prototypen ausgestattet und durchgespielt.
Fragen zu Begrifflichkeiten? Das UCD-Glossar
Anglizismen, Fremdworte, Fachschnack: Im User Centered Design-Glossar helfen wir bei der Klärung von Begriffen aus dem Bereich User Centered Design. Dabei zeigen wir, was sich hinter Modeworten, Designslang und Consulting-Speech verbirgt… [Weiterlesen im UCD-Glossar - im Aufbau befindlich]
Sind Sie neugierig geworden?
Bereits im Vorfeld führen wir mit Ihnen eine Bedarfsanalyse durch und klären, wie wir Ihnen beratend zur Seite stehen können. Gern unterbreiten wir Ihnen einen Projektvorschlag ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen.





